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MDE-Einlagerung

Es können alle Einlagerungen auch über ein mobiles Datenerfassungsgerät vorgenommen werden, gesetzt dem Fall die Artikel sind mit entsprechenden  Barcodes ausgestattet. Die MDE-Einlagerung übernimmt dabei die Funktionen der in der Einkaufsverwaltung implementierten Einlagerungsdialoge.

Mit der mobilen Datenerfassung müssen nicht mehr alle Daten zu einem Artikel, wie zum Beispiel Seriennummern, Chargen und Lagerplätze, manuell per Hand erfasst werden, sondern können über den Artikelbarcode direkt mit dem mobilen Datenerfassungsgerät eingelesen werden.

Hinweis:

Die Barcode-Definition in eEvolution® kann im Rahmen von einem Kundenprojekt angepasst werden. 
Im Idealfall muss nur noch die Lieferscheinnummern und die gelieferte Menge direkt in das MDE-Gerät eingegeben werden, während die übrigen notwendigen Informationen einfach eingescannt werden können.

Prinzipiell gelten für die MDE-Einlagerung die in der  Einkaufsverwaltung unter Programmeinstellungen-> Systemeinstellungen für Einlagerungen getroffenen Einstellungen.

WICHTIG!

Einige Einstellungen werden im MDE-Standard aufgrund der beschränkten Bildschirmgröße von MDE-Geräten nicht berücksichtigt. Die MDE-Einlagerung steuert die eEvolution®-Standardfunktionen an, verfügt jedoch verfügt über eigene Überprüfungsroutinen und Parameter, die in einigen Fällen vom Standard abweichen. Es werden zum Beispiel keine Etiketten ausgedruckt. Es wird davon ausgegangen, dass bei der Verwendung von der MDE-Einlagerung die Artikel bereits über Etiketten verfügen.
Für die MDE-Einlagerung gibt es folgende spezielle Parameter, die nur über die "Programmeinstellungen"- "Systemeinstellungen" in der Installation/ Adminitation gesetzt werden können:

 
  • Es gibt einen Parameter, der ein von den Systemeinstellungen im Einkauf abweichendes Programmverhalten bei der MDE-Einlagerung in Bezug auf Unter- und Überlieferung ermöglicht. Dieser Parameter muss direkt in der Inst unter Programmeinstellungen ->Systemeinstellungen eingetragen werden. Sobald dieser Parameter in den Systemeinstellungen eingetragen ist, wird der im Einkauf in den Grundeinstellungen 2 gesetzte Parameter „Über-/Unterlieferungen zulässig?“ für die MDE-Einlagerung ignoriert. Es handelt sich den Parameter „MDE_UeberUnterLieferungErlaubt“, der die folgenden Werte annehmen kann:
2 = NUR Überlieferung ist erlaubt

3 = NUR Unterlieferung ist erlaubt

1 = Über – und Unterlieferung ist erlaubt

0 = Über- und Unterlieferung ist NICHT erlaubt

Wichtig:

Ist dieser Parameter nicht in den Systemeinstellungen vorhanden, gelten wie gewohnt die Einstellungen aus dem Einkauf!
  • Die beiden folgenden Parameter steuern, welcher Lagerplatz bei der Auswahl einer Bestellposition die Felder „Lagerpl“ vorbelegt werden soll, welche natürlich bei Bedarf durch das Anscannen eines ANDEREN Lagerplatzetiketts übersteuert werden können:
MDE_Einlagerung_Vorgabe_QSplatz = Vorbelegung für den Annahmeplatz für alle Bestellpositionen bei denen die Einstellung „QS bei Wareneingang“ aktiviert wurde

MDE_Einlagerung_Vorgabe_Annahmeplatz = Vorbelegung für den Annahmeplatz für alle Bestellpositionen bei den die Einstellung „QS bei Wareneingang“ nicht aktiviert wurde.

Beispiel:

Konfiguriert man die Systemeinstellungen wie folgt:
  • MDE_Einlagerung_Vorgabe_QSplatz = LAGET|LGNR 115|LGPL QSBEREICH
  • MDE_Einlagerung_Vorgabe_Annahmeplatz = LAGET|LGNR 115|LGPL WARENEINGANGSBEREICH
Dann wird beim Anscannen einer Bestellposition bei der die Einstellung „QS bei Wareneingang“ aktiviert wurde, der Lagerplatz „LAGET|LGNR 115|LGPL QSBEREICH“ vorgeschlagen. Beim Anscannen einer Bestellposition bei der die Einstellung „QS bei Wareneingang“ nicht aktiviert wurde, wird dagegen der Lagerplatz „LAGET|LGNR 115|LGPL WARENEINGANGSBEREICH“ vorgeschlagen.
 

Die MDE-Einlagerung bietet weiterhin die Möglichkeit nach dem Anscannen einer Sammelbestellung im Feld "Artikel" mit den Pfeiltasten hoch und runter auf der Tastatur durch die einzelnen Bestellpositionen einer Sammelbestellung zu steppen. Möchte man eine dieser Bestellpositionen konkret einlagern, so wählt man diese durch „ENTER“ im Feld „Artikel“ aus, um deren Informationen in die MDE-Einlagerung zu laden und trägt im nächsten Schritt wie gewohnt die fehlenden Informationen, wie z.B. Lagerplatz, Seriennummern, Charge und / oder Menge ein.

ACHTUNG:

Dieses Feature steht nur zur Verfügung, wenn der Parameter „BestNrStattSammelbestnr“ nicht aktiviert ist!

Vorgehen bei der MDE-Einlagerung

Die Vorgehensweise bei der MDE-Einlagerung stellt sich wie folgt dar:

MDE Einlagerung
  1. Der Benutzer bekommt eine Meldung, dass eine neue Lieferung eingetroffen ist.
  2. Der Benutzer nimmt die Lieferung in Empfang.
  3. Der Benutzer öffnet die MDE-Einlagerung auf seinem MDE-Gerät.
  4. Der Benutzer gibt die (interne) Sammelbestellnummer der einzulagernden Artikel ein.
  5. Der Benutzer gibt die Lieferscheinnummer der einzulagernden Artikel ein.
  6. Der Benutzer scannt den Artikel, der eingelagert werden soll.

Hinweis:

Kann der Barcode nicht gelesen werden, so müssen zuerst die folgenden Schritte durchgeführt werden:
  1. Der Benutzer muss die manuell Artikelnummer  oder GTIN (EAN) eingeben. Die fehlende Information liest sich eEvolution® automatisch aus der Datenbank heraus.
  1. Der Benutzer muss die Eingabe der Serien-/Chargennummern manuell vornehmen. Die Informationen werden an das Artikelmodul übermittelt, wo die Artikeletiketten gedruckt werden können. 

Hinweis:

Es wäre sinnvoll die einzulagernden Artikel mit dem Barcode zu versehen, falls der Artikelbarcode seitens des Lieferanten nicht identisch mit dem eigenen ist.
  1. Der Benutzer scannt den Lagerplatzbarcode ein, wo der Artikel eingelagert werden soll.
Handelt es sich um einen Seriennummernartikel müssen die Schritte 6 und 7 für jeden Artikel wiederholt werden.
  1. Der Benutzer gibt nun die Menge der einzulagernden Artikel ein.
  1. Nach jeder Eingabe kann diese mit einem Klick auf  das SymbolMDE Einlagerung bestätigt werden. Alternativ kann diese aber auch mit der ENTER-Taste bestätigt werden. In jedem Fall wird nach der letzten Eingabe automatisch direkt eingelagert.   Der Vorgang kann über das Symbol MDE Einlagerung abgebrochen werden.

  2. Wird nicht die komplette Menge eingelagert, wird die Menge entsprechend den in der Einkaufsverwaltung getätigten Einstellungen  wie folgt gekennzeichnet:
  • Überlieferung
  • Unterlieferung

Achtung:

Überlieferungen und Unterlieferungen sind nur dann zulässig, wenn in den Einstellungen der Einkaufsverwaltung auf dem Reiter Grundeinstellungen 2 die Option „Über-/Unterlieferungen zulässig?“ aktiviert ist.
  • Teillieferung
Die Schritte 6 – 10 müssen für jeden neuen Artikel/Charge innerhalb einer Sammelbestellung durchgeführt werden.

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